Der "Frauenkreis der ehemaligen Hoheneckerinnen" setzt sich aus Frauen zusammen, die aus politischen Gründen von 1950-1989 im Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren. Er gründetet sich nach dem Ende der DDR am 26. April 1991. Die Gründungsmitglieder von damals waren:

Margit Funk, Anne Gabel, Hanni und Helmi Geyer, Elisabeth Garske, Jutta Giersch, Helgard Göttert, Margot Jann, Magda Müller, Martel Oerthel, Sigrid Seime und Maria Stein, die bis zu ihrem Tod die 1. Vorsitzende war.

Waren es zunächst die von den Sowjetischen Militär-Tribunalen verurteilten Frauen, die 1950 aus den sowjetischen Lagern Sachsenhausen und Bautzen nach Hoheneck verlegt wurden, gehören inzwischen auch die von DDR-Gerichten wegen angeblicher politischer Vergehen verurteilten Frauen und in der Haftanstalt geborene Kinder dazu.

Der Frauenkreis hat sich das Ziel gesetzt, die Erinnerung an die Opfer des wohl bekanntesten und berüchtigtsten Frauengefängnis der DDR zu bewahren.

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